Tara el Nur / (Princess Cathi)

1001 Show - Orientalischer Tanz / Oriental Dance - Berlin

Der Schleier

ist ein schönes Assesoir im Orientalischen Tanz. Von ägyptischen und arabischen Tänzerinnen wird der Schleier meist nur zum Entreé um die Tänzerin zu betonen und Ihr Erscheinen zu unterstreichen genutzt.

Oft sieht man beim Bauchtanz viele Trick des Drappierens, Werfens und Wirbeln. Die uns typischen erscheinenden Schleiertänze, haben zum größten Teil ihren Ursprung in Amerika, wo Tänze mit einem oder mehreren Schleiern            schon lange getanzt werden und auch in Europa erfreut sich das teils großer Beliebtheit. Bei diesen Tänzen ist die Technik mit dem Schleier sehr abwechselungsreich.

Es gibt hauptsächlich zwei Schleierformen: Den Rechteck- und den Halbkreisschleier, wobei ich in der letzten Zeit oft sehr viel mehr Halbkreisschleier gesehen habe.

Der meist gebräuchliche Halbkreisschleier hat meist eine Breite von 250 cm und die Länge von1,30. Die Faustregel für das Maß eines Schleier ist die gesamte Spannweite der Arme* (von den Fingerspitzen aus gemessen, so wie man den Schleier hält) + 2x ca 20-30cm. Das geht bei mir bei einer Größe von 168 bei einem 2,50 m Schleier ganz prima. Jedoch für kleinere Frauen ist es manchmal vorteilhaft einen Schleier anfertigen bzw. anfertigen zu lassen, um mehr Freude damit zu haben, besonders am Anfang beim Lernen.

Wer sich einen Schleier näht, sucht sich dazu einen gut fließenden Chiffon mit der Breite von 1,30-1,50m aus. Davon nach obigen Faustformel die Länge abschneiden lassen. Dann für den Halbkreisschleier jetzt einen Halbkreis daraus schneiden, der Durchmesser ist die Gesamtlänge. Wenn es ein Rechteckschleier werden soll, sollte er ca. bis zu den Kniekehlen gehen.

Wenn man den Schleier fertig in einem Laden kauft, hat das den Vorteil, testen zu können, wie das Material fliegt und fließt. Nicht jedes Material eignet sich gleich gut für einen Schleier und solange der Stoff nicht von der Rolle abgeschnitten ist, kann man seine Fließ- und Flugfahigkeit schlecht testen

 * nach Leonardo da Vinci: Spannweite der Arme = Körpergröße